11. Sep. (Sa) Die große ...

Gegen 12 Uhr mussten wir das Bellagio verlassen und schafften es auch gerade so in der Zeit das 1.600-Betten-Haus zu verlassen und wieder unseren kuscheligen Camper zu besteigen. Und ab ging es die 7 Stunden Fahrt zum Grand Canyon. Schon bald lag Vegas hinter uns und wir überquerten den Hoover-Damm, der dann doch kleiner war als erwartet, und erreichten Arizona. Danach begann eine Landschaft, die man getrost als Nichts bezeichnen kann. Bis zum Horizont nichts außer ein paar kargen Erhebungen in einer kargen Ebene. Ein paar Tagesritte weiter wurde es dann etwas grüner, aber immer noch sehr weitläufig. Wenn man bedenkt, dass wir nun fast 300 km gefahren waren und nur marginale Zivilisationsansätze (Tankstelle)  gesehen hatten, so ist das auf Deutschland und Europa einfach nicht übertragbar. Die Straßen waren frei und so konnten wir im Galopp vorankommen. Gegen 18 Uhr erreichten wir den Grand Canyon Nationalpark und liefen kurz vor dem Sonnenuntergang an den Abgrund.

Und hier wartete der nächste tiefe Eindruck auf uns. Riesengroß, weit und tief, in allen möglichen Farben. Ein gewaltiger Eindruck, der uns zu gefühlten 200 Fotos veranlasste, bevor die Sonne verschwand und wir im Dunklen standen. Am Abend saßen dann vier müde Männlein am Grill und schafften den Negativrekord beim Biertrinken in der Saison. Gegen 22 Uhr war dann schon Bettruhe angesagt.

© 2008 web-home | Joomla Template by vonfio.de